Kinder

Wir leben in einer hektischen, schnelllebigen Zeit, und uns wird jeden Tag viel abverlangt. Ständig sollen wir Aufgaben und Erwartungen Anderer erfüllen.
„Hast Du schon…?“, „Machst Du noch…?“, „Warum hast Du nicht…?“
Wir alle kennen diese Sätze und unsere Kinder natürlich auch.

Schon früh können Kinder so in eine Stresssituation geraten. Vor allem dann,
wenn sie in der Schule sind.

Damit sie nicht müde, antriebs- oder sogar lustlos werden, können wir ihnen helfen und kleine „Ruheinseln“ anbieten. Dort lernen sie, wie sie sich herrlich entspannen können. Ich biete in meiner Praxis unter anderem die Progressive Muskelentspannung, das Autogene Training und Phantasiereisen für Kinder an. Diese Methoden können mit einem oder mehreren Kindern durchgeführt werden.

Doch gibt es auch schon bei Kindern Poblematiken, die alleine durch eine Entspannungsübung nicht gelöst werden können.

Zu nennen wären da zum Beispiel das vorzeitige Einschulen, der nicht zu unterschätzende Freizeitstress der Kinder, verkürzte Schulzeiten und ein vollgepackter Lehrplan.
Später kommt die Pubertät und vielleicht das eine oder andere Problem innerhalb der Familie dazu. All diese Faktoren bewirken, dass bereits unsere Kinder an Grenzen stoßen, ihre Aufgaben zu bewältigen. Konzentrationsschwierigkeiten, Hyperaktivität, Kopfschmerzen, Bettnässen, Anpassungsstörungen, aggressives Verhalten und andere Dinge können die Folgen sein.

Wichtig ist es, als Eltern die Augen offen zu halten, den Kontakt zum Kind nicht zu verlieren und zu erkennen, wenn es Ihrem Kind nicht gut geht. Dann muss überlegt werden, wie dem Kind geholfen werden kann und das, ohne das Kind zusätzlich unter Druck zu setzen. Was für Ihr Kind die optimale Unterstützung ist, entscheiden wir zusammen mit Ihrem Kind in einem gemeinsamen Gespräch.

Progressive Muskelentspannung bei Kindern

Bei der Progressiven Muskelentspannung arbeitet man muskulär. Um
eine Entspannung zu erreichen, werden zuerst bewusst einzelne Muskelgruppen
angespannt, die Spannung gehalten und dann wieder entspannt.

Kinder ab fünf Jahren sind schon gut in der Lage, mit Hilfe von Wahrnehmungsübungen und -spielen zwischen einer Muskelanspannung und einer Muskelentspannung zu unterscheiden. Ihre natürliche Experimentierfreude und ihr Entdeckungsdrang kann in allen Muskelentspannungsübungen genutzt werden, um körperliche Zusammenhänge begreifbar zu machen.

Die Übungen sind für Kinder besonders wertvoll, weil sie dadurch die Möglichkeit der bewussten Muskelentspannung erlernen. Außerdem werden die Kinder durch die vielfältigen Körpererfahrungen sensibler für körperliche Vorgänge. Dies führt zu erhöhter Sinnesleistung und Entwicklung ihrer emotionalen Intelligenz.

Gönnen Sie Ihrem Kind die Erfahrung, den eigenen Körper kennenzulernen und die Fähigkeit zu spüren, wann der Körper eine Ruhepause braucht.

Unter den Menüpunkt „Termine“ finden Sie die aktuellen Kursangebote.

Hypnose

Die Hypnose blickt inzwischen auf eine fast 4000-jährige Geschichte zurück. Bereits in frühesten Kulturen war Trance selbstverständlicher Bestandteil von Heil-Ritualen. Der Begriff „Hypnose“ steht für veränderte Bewusstseins- bzw. Trancezustände, wie sie schon seit Jahrtausenden in Meditationstechniken und im Yoga praktiziert wurden. Derartige Zustände wurden auch von Platon im vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im Zusammenhang mit Prophezeiungen und Heilung erwähnt.
Es wird deutlich, dass Hypnose schon sehr lange auch zu Heilzwecken eingesetzt wird. Sie ist die älteste, natürlichste und mit am besten belegte ganzheitliche Heilweise überhaupt.
Viele Menschen verbinden Hypnose mit Hypnoseshows. Leider vermitteln diese Hypnoseshows einen falschen bzw. stark verfälschten Eindruck über das, was Hypnose ist und was sie beim Menschen bewirkt.

Eine dieser falschen Meinungen über Hypnose ist zum Beispiel die Annahme, dass ein hypnotisierter Mensch keine Kontrolle mehr über seinen Geist hat und willenlos ist. Auch, dass man sich nach der Hypnose an nichts mehr erinnert, gehört zu diesen weit verbreiteten Vorurteilen.

Das griechische Wort „hypnos” heißt zu deutsch Schlaf. Trotzdem handelt es sich bei der Hypnose nicht wirklich um Schlaf. Hypnose ist vielmehr dem Zustand zwischen dem Schlaf- und dem Wachbewusstsein ähnlich.

Bei der medizinischen Hypnosetrance handelt es sich vor allem um einen gelösten, entspannten und angstfreien Zustand, der neben einer veränderten Selbstwahrnehmung mit mehr Fantasie und Kreativität sowie mit einem verbesserten Vorstellungsvermögen verbunden ist. Oftmals treten neben den Bildern der Vergangenheit auch Wunschbilder oder Ideen und Gedanken in Erscheinung, die den betreffenden Menschen zu diesem Zeitpunkt stark beschäftigen.
Tranceerleben ist teilweise auch mit einer veränderten Zeitwahrnehmung verbunden.Während man im normalen Bewusstseinszustand immer verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, ist in hypnotischer Trance die Wahrnehmung auf eine bestimmte Wahrnehmung oder Vorstellung gerichtet, so dass man die restliche Umgebung mehr oder weniger aus dem Auge verliert. Außenreize werden zunehmend unwichtiger. Etwas „wie in Trance“ zu tun, ist also ein ganz alltäglicher Zustand. Jeder Mensch ist mehrfach am Tag in „Hypnose”, also in dem Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf. Zum Beispiel jeden Morgen beim Erwachen, beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit. Das Gehirn sendet dann die so genannten Alphawellen.Dies ist genau der Zustand, der auch in der Hypnose normalerweise erreicht wird.

Bei der medizinischen oder psychotherapeutischen Anwendung wird diese Fähigkeit zur „Alltagstrance“ sehr stark und so gezielt gefördert, dass sie zur Lösung körperlicher und/oder seelischer Probleme eingesetzt werden kann.
Hypnotische Trance ist mit einer Beruhigung und Harmonisierung der inneren Rhythmen verbunden. Es stellt sich eine ruhige, regelmäßigere und langsamere Atmung ein und eine ausgeglichene Herz-Kreislauf-Aktivität (Herzfrequenz, Blutdruck). Der Muskeltonus des gesamten Körpers vermindert sich, die Blutgefäße erweitern sich. Die Auslösbarkeit einiger Reflexe ist vermindert, das Blutbild ist verändert und der Stresshormonspiegel sinkt.Durch Hypnose haben Sie unter anderem die Möglichkeit, Lösungen für Probleme leichter zu finden, weil Sie Ihren Emotionen und Bedürfnissen sowie Befürchtungen näher kommen können, als dieses im Alltagsbewusstsein der Fall ist. Allein der Entspannungszustand setzt schon Tendenzen zur körperlichen und seelischen Selbstheilung in Gang.

Lernunterstützung / Prüfungsvorbereitung

Eine sehr erfolgreiche Methode in meiner Praxis ist die Lernunterstützung bei Kindern. Diese besteht zum einen aus einem Gespräch, dem Erstellen von Lern- bzw. Freizeitplänen und der Lernhypnose.

Nachdem wir uns gemeinsam einen Überblick vom Tagesablauf Ihres Kindes verschafft haben, vor allem was das Lernen und die Freizeitgestaltung betrifft, folgt auf Wunsch und mit Einverständnis des Kindes eine Lernhypnose.

Dabei wird dem Unterbewusstsein zum einen suggeriert, den zu lernenden Stoff besser aufzunehmen, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern und Spaß am Lernen zu haben.
Andererseits wird das Unterbewusstsein geschult, das Gelernte abzuspeichern und zum richtigen Zeitpunkt wiederzugeben.
Außerdem können individuelle, auf die Probleme und Schwierigkeiten des Kindes abgestimmte, Suggestionen unterstützend eingesetzt werden.

Sie werden erstaunt sein! Ihr Kind wird ruhiger, lernt leichter und hat wieder Freude an der Schule. Es hat mehr Zeit für Hobbys und Ihr Kind wird erkennen, dass Lernen auch Spaß machen kann.

Kerstin Löffler

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Klosterstr. 5
96317 Kronach
Tel. 09261 9638196
E-mail: mail@kerstin-loeffler.de

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